Mauritius Sehenswürdigkeiten
Afrika, Mauritius

Mauritius Sehenswürdigkeiten – die schönsten Highlights der Insel

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Mauritius – eine wunderschöne und abwechslungsreiche Insel im indischen Ozean und für viele Menschen der Inbegriff vom Paradies. DAS Ziel für Luxusreisende und Honeymooner, so meint man. Dabei gibt es auf Mauritius tatsächlich eine ganze Menge Sehenswürdigkeiten zu bestaunen und weit mehr als „nur“ schöne Strände zu entdecken. Du findest dort fantastische Landschaften, tolle Wasserfälle, spektatkuläre Aussichtspunkte, bunte Märkte und vieles mehr.

In meinem letzten Artikel habe ich bereits über meine besten Reisetipps für deinen Urlaub auf Mauritius berichtet. Außerdem findst du alle Tipps für deine individuelle Reise mit dem Mietwagen in meinem Beitrag Mietwagen auf Mauritius. Dort findest du viele Infos zur Buchung des Mietwagens, den Kosten und was du generell beim Autofahren auf Mauritius beachten solltest.

In diesem Artikel möchte ich dir nun die schönsten Sehenswürdigkeiten und meine absoluten Highlights von Mauritius vorstellen. Damit du dich besser orientieren kannst, habe ich eine grobe Unterteilung in die verschiedenen Regionen von Mauritius vorgenommen.

Sehenswürdigkeiten im Süden und Südwesten von Mauritius

Die meisten der von uns besuchten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Süden bzw. im Südwesten von Mauritius. Da wir unser Hotel in Flic en Flac im Westen von Mauritius gebucht hatten, waren die unten genannten Orte von dort aus gut zu erreichen.

Chamarel View Point

Unser allererster Stopp unserer Mietwagen-Tour über Mauritius, kurz vor den Toren (nicht wörtlich nehmen, es gibt nämlich kein Tor 😉 ) des Black River Gorges Nationalpark, befindet sich der Chamarel Aussichtspunkt. Wir haben diesen Punkt von Case Noyale aus angesteuert. Nach ein paar Serpentinen den Berg hinauf erreichst du auch schon die Aussichtsplattform. Hier kannst du es halten wie die Mauritier und einfach an Ort und Stelle, also direkt auf der Straße, anhalten. Oder du fährst ein paar Meter weiter und parkst dein Auto rechterhand auf dem Parkplatz des Restaurants Le Chamarel. Hier gibt es übrigens auch Toiletten, die ich freundlicherweise auch als Nicht-Restaurant-Besucher benutzen durfte.

Die Aussicht über die südwestliche Küste von Mauritius ist wirklich ein Traum und ein kurzer Stopp lohnt sich hier auf jeden Fall.

Mauritius Sehenswürdigkeiten
Der Ausblick vom Chamarel Viewpoint

Chamarel Wasserfall

Fährst du nun weiter die B104 entlang, erreichst du nach einigen Minuten eine Abzweigung nach rechts in Richtung Seven Coloured Earth und Chamarel Waterfall. Du kommst an einem Kassenhäuschen vorbei und musst für diese beiden Sehenswürdigkeiten einen Eintritt von 250 Rupien (umgerechnet etwas mehr als 6 Euro) bezahlen.

Als erstes kommst du nun zum Chamarel Wasserfall. Du kannst dort direkt parken und musst nur ein paar Schritte gehen um den Wasserfall zu bewundern. Wenn du magst, kannst du aber auch noch ein paar Treppenstufen nach oben laufen und hast von dort aus noch eine etwas bessere Sicht, die du dir mit etwas Glück mit etwas weniger Menschen teilen musst ;-).

Es gibt hier übrigens noch mehr zu sehen, zum Beispiel den Ebony Rainforest. Dort kannst du geführte Wanderungen etc. machen.

Chamarel Wasserfall
Chamarel Wasserfall

Die Siebenfarbige Erde

Fährst du vom Chamarel Wasserfall aus wiederrum ein paar Minuten weiter die Straße entlang, erreichst du den Parkplatz, von dem aus du ein ganz besonderes Naturphänomen bewundern kannst: die siebenfarbige Erde. Die sieben Farben sind aufgrund vulkanischer Aktivität und durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale entstanden.

Wir hatten Glück und haben direkt einen Parkplatz gefunden. Hier kann es allerdings auch schnell eng werden. Ich würde dir daher raten, dieses Highlight am besten gleich am frühen Vormittag anzusteuern, dann ist im besten Fall noch wenig los.

Die siebenfarbige Erde kannst du auf einem angelegten Holzweg von verschiedenen Seiten aus bewundern. Ich muss sagen, ich fand den Anblick ziemlich faszinierend. Aber ich liebe vulkanische Gegenden ohnehin total. Die Farben leuchten vor dem üppig grünen Hintergrund beeindruckend und ich konnte mich gar nicht satt sehen.

Mauritius Sehenswürdigkeiten Siebenfarbige Erde
Die Siebenfarbige Erde leuchtet nur so vor den grünen Bergen im Hintergrund

Außerdem gibt es auf dem Gelände rechterhand ein Gehege mit einigen Riesenschildkröten. Diese lassen sich super gut beobachten, wie sie gemütlich im Schatten chillen.

Es gibt zudem ein Café, in dem es Snacks, Kaffee und kalte Getränke gibt. Ideal also, um eine kurze Pause einzulegen bevor es weiter geht in den Black River Gorges Nationalpark.

Mauritius Riesenschildkröte
Schlafende Schildkröte bei der Siebenfarbigen Erde

Black River Gorges Nationalpark & Gorges Viewpoint

Weiter geht es nun von der Siebenfarbigen Erde hinein in den Black Gorges River Nationalpark. Sucht man nach den Sehenswürdigkeiten von Mauritius, wird dieser Park immer mit als Erstes genannt. Im Nationalpark kommen Wanderfreunde voll auf ihre Kosten. Es gibt verschiedene Wanderwege zu erkunden und viele grandiose Aussichten zu bestaunen. Aufgrund der Hitze und auch aus Zeitgründen haben wir leider keine der Wanderungen machen können sondern haben uns auf die leicht zu erreichenden Orte und Aussichtspunkte beschränkt.

Als nächstes haben wir den Gorges View Point angesteuert. Dieser lässt sich super mit dem Auto erreichen. Man kann gegenüber parken und muss nur ein paar Meter vor gehen bis zur Mauer – vorbei an den für Mauritius typischen, eine gewöhnungsbedürftige Melodie spielende Eisbuden und Ständen. Direkt am Parkplatz hat sich übrigens eine Affen-Familie getummelt. Falls du auch begeisterter Tierbeobachter bist (wie ich), wirst du hier hoffentlich fündig.

Mauritius Black Gorges River Nationalpark
Gorges Viewpoint im Black River Gorges Nationalpark im Süden von Mauritius

Alexandra Falls im Black River Gorges Nationalpark

Das nächste Ziel waren die Alexandra Falls. Diese befinden sich ein Stück weiter in Richtung Osten, ebenfalls recht nahe an der Hauptstraße durch den Nationalpark gelegen. Dort kannst du ebenfalls gut parken und musst vom Parkplatz aus ungefähr fünf Minuten laufen, bis du die Aussicht auf die Wasserfälle bewundern kannst. Die etwas erhöhte Aussichtsplattform war zum Zeitpunkt unserer Reise gerade gesperrt, so dass wir uns etwas über den Zaun strecken und mit der Aussicht von unten begnügen mussten.

Mauritius Alexandra Falls Viewpoint
Aussicht am Alexandra Falls Viewpoint
Mauritius Alexandra Falls Viewpoint
In der Ferne sieht man die Alexandra Falls

Grand Bassin

Auch den Kratersee Grand Bassin kannst du bei deiner Tour durch den Nationalpark noch gut dran hängen. Der Grand Bassin, von den Hinduisten auch Ganga Talao genannt, ist die größte hinduistische Pilgerstätte außerhalb von Indien und befindet sich am östlichen Ende des Nationalparks. Rund um den See befinden sich viele Statuen, Tempel und Opferschreine. In der Regel ist es dort relativ ruhig, allerdings kommen jedes Jahr Ende Februar/Anfang März mehr als 400.000 Pilger zum Anlass des Shivaratri-Feiertags zum Grand Bassin.

In der Nähe des Grand Bassin kannst du ebenfalls gut parken und vom Parkplatz aus bereits die wichtigsten Statuen bewundern, allen voran die beiden 33 Meter hohen Statuen von Shiva und Durga Maa Bhavani.

Mauritius Sehenswürdigkeiten – Mein Tipp für eine Tagestour:

Den Chamarel Viewpoint, den Chamarel Wasserfall sowie die Siebenfarbige Erde, die Alexandra Falls, den Gorges River Viewpoint und den Grand Bassin kannst du in meinen Augen gut in eine Tagestour packen, ohne dass es dabei allzu stressig wird. Die Orte sind nicht allzu weit voneinander entfernt und da du an alle Punkte sehr nah mit dem Auto heran fahren kannst, brauchst du keine zusätzliche Zeit für längere Wege einplanen. Natürlich kannst du diese Tour auch beliebig erweitern. Da wir aber in der Regel etwas mehr Zeit überall brauchen, um diverse Vögelchen, Affen oder Ausblicke einzufangen, fanden wir diese Tour für einen Tag perfekt.

Eine meiner liebsten Mauritius Sehenswürdigkeiten: Le Morne und Le Morne Brabant

Auch die Gegend um die Halbinsel Le Morne und den Berg Le Morne Brabant wird bei den Sehenswürdigkeiten von Mauritius immer wieder ganz vorne erwähnt. Und als ich es mit eigenen Augen gesehen habe, war mir sofort klar, warum das so ist. Denn so stellt man sich das Paradies vor.

Als erstes steuerten wir den kleinen Public Beach zwischen dem St. Regis Hotel und dem LUX Le Morne Hotel an. Mit Betreten des Strandes dachte ich, dass ich mitten in einen Reisekatalog katapultiert wurde. Einfach nur traumhaft schön. Weißer Strand, türkises Meer, Palmen soweit das Auge reicht und im Hintergrund der beeindruckende Le Morne Brabant. Einfach nur spektakulär und definitiv einer meiner liebsten Orte auf Mauritius.

Mauritius Le Morne
Der Strand von Le Morne mit dem Le Morne Brabant im Hintergrund

Anschließend sind wir noch zum Public Beach ein Stück weiter nördlich zwischen den Hotels Dinarobin Beachcromber und dem LUX Le Morne gefahren und sind dort auch ins Wasser gehüpft.  Bei den fotogenen Hängematten im Wasser vor dem LUX Le Morne Hotel haben wir auch vorbeigeschaut und natürlich auch ein paar Bilder gemacht.

Ganz am südlichen Ende der Halbinsel befindet sich übrigens noch ein toller Kitesurf-Spot. Der perfekte Ort für diese tolle Sportart (die ich auch so gerne irgendwann noch lernen möchte).

Für die Le Morne Halbinsel solltest du mindestens einen Tag einplanen. Ich fand es dort so unfassbar schön und ich finde, man braucht Zeit, um diese Schönheit ausgiebig zu genießen.

Mauritius Sehenswürdigkeiten Le Morne
Na, weißt du was ich meine?

Du kannst übrigens auch noch eine Tour auf den Le Morne Brabant für deinen Mauritius Urlaub mit ins Auge fassen. Dafür solltest du aufgrund der Hitze unbedingt früh starten und körperlich fit sein, denn der Aufstieg hat es in sich. Wir haben diese Wanderung/Kletterpartie leider nicht gemacht. Ich hätte mich vermutlich ohnehin schwer getan aber da ich dann auch noch erkältet war, haben wir es gar nicht erst versucht. Die Aussicht von oben muss allerdings spektakulär sein!

Aussichtspunkt Le Gris Gris

Nicht verpassen solltest du auch den in meinen Augen absolut gigantisch tollen Aussichtspunkt Le Gris Gris in der Nähe von Souillac im Süden von Mauritius. Die Natur hat hier wieder mal ein Meisterwerk geschaffen und es ist einfach nur toll, den riesigen Wellen zuzuschauen, wie sie brechen und auf die raue Küste treffen. Für diesen Aussichtspunkt brauchst du theoretisch nicht viel Zeit. Ich wünschte aber, wir wären etwas länger dort geblieben und ich hätte den Anblick noch etwas länger aufsaugen können. Das ist mir aber erst im Nachhinein klar geworden. Naja, irgendwann komme ich nochmal hierher ;-).

Mauritius Süden Meer
Aussichtspunkt Le Gris Gris im Süden von Mauritius
Mauritius Aussichtspunkt Le Gris Gris
Mauritius Aussichtspunkt Le Gris Gris

Rochester Falls

Vom Le Gris Gris Aussichtspunkt ist es zu den Rochester Falls nur noch ein kurzer Abstecher, so dass wir diesen quasi ungeplant noch „mitgenommen“ haben. Man kann mit dem Auto bis ca. 300 Meter vor die Wasserfälle fahren und läuft das letzte Stück auf der Schotterstraße zu Fuß, zwischen Zuckerrohrfeldern hindurch. Wir haben aber andere Autos direkt dort parken sehen, das geht also auch. Oder du wanderst von Souillac aus zu den Wasserfällen, diese sind dort bereits ausgeschildert.

Wenn du länger Zeit hast, kannst du übrigens auch deine Badesachen mitnehmen und dort ein erfrischendes Bad nehmen. Da es bei unserem Besuch aber schon später Nachmittag war, haben wir auf die Abkühlung verzichtet. Achtung: Mückenschutz nicht vergessen!

Mauritius Zuckerrohrfelder
Durch Zuckerrohrfelder geht es zu den Rochester Falls
Mauritius Sehenswürdigkeiten Rochester Falls
Abends an den Rochester Falls

Sehenswürdigkeiten im Südosten von Mauritius

Im Südosten von Mauritius habe ich einige der schönsten Strände gefunden, die ich jemals gesehen habe. Außerdem habe ich dort mein bisher grandiosestes Schnorchelerlebnis gehabt. Aber sieh selbst, welche Highlights und Sehenswürdigkeiten auf Mauritius hier noch so auf dich warten.

Glasbodenboot-Tour und Schnorcheln in der Blue Bay

Von der Blue Bay hatte ich im Rahmen der Reiseplanung natürlich schon oft gelesen und auch, dass das einer DER Schnorchel-Hotspots sein sollte. Und es wurde tatsächlich nicht zuviel versprochen.

Da wir uns nicht sicher waren, ob man bereits vorne im Schwimmbereich der kleinen Bucht tatsächlich schon so viele Fische sieht, haben wir uns erstmal für eine Fahrt mit dem Glasbodenboot entschieden. Das Boot sollte uns zu einer Stelle fahren, wo wir ins Wasser springen und eine ganze Weile (eine gute halbe Stunde, die uns aber definitiv länger vorkam) schnorcheln konnten. Da die Tour mit 600 Rupien (15 Euro für uns beide) vergleichsweise günstig war, haben wir nicht lange überlegt und sind direkt aufs Boot gehüpft.

Achtung: es gibt auch deutlich teurere Anbieter! Ein Vergleich lohnt sich und die Anbieter stehen alle nebeneinander. Du kannst also in Ruhe vorbei schlendern und dich erkundigen. Wir wurden dabei von einer deutsch sprechenden Frau angequatscht, die uns den besten Preis gemacht hat. Ich verlinke dir hier mal unseren Glasbodenboot-Anbieter, dann kannst du eventuell danach Ausschau halten oder dich im Vorfeld über die Touren informieren.

Mauritius Blue Bay
Traumhafte Ausblicke an der Blue Bay
Mauritius Blue Bay
Mauritius Blue Bay Bootsanlegestelle
Mauritius Sehenswürdigkeiten Blue Bay
Mit dem Boot geht es zum Schnorcheln in die Bucht hinaus

Der (für mich) schönste Strand der Welt – Pointe d’Esny

Mehrfach hatte ich gelesen, dass es sich beim Strand von Pointe d’Esny um einen der schönsten Strände von Mauritius handeln soll. Natürlich habe ich nicht alle Strände gesehen, aber dieser hat mich wirklich umgehauen. Diesen Stopp würde ich dir daher absolut dringend ans Herz legen. Aber ich sollte deine Erwartungen vielleicht nicht zu hoch schrauben, nicht, dass du dann enttäuscht bist. Ich kann dir nur sagen, ich war absolut geflasht von diesem Strand und dem glasklaren, türkisen Meer.

Strand Pointe d'Esny

Pointe d'esny

Ein kleiner Nachteil ist hier jedoch, dass es keinen Schatten gibt. Für einen längeren Aufenthalt ist der Strand in meinen Augen nur bedingt geeignet, ausser, du hast deinen eigenen Schirm dabei oder eine dicke Schicht Sonnencreme aufgetragen ;-).

Parken kannst du übrigens, wenn du von Norden kommst, ein Stück vor dem eigentlichen Strand an der Straße. Links befindet sich eine Parkbucht und rechts das Häuschen für die Tour zur Ile aux Aigrettes (siehe auch unten im nächsten Abschitt).

Das ursprüngliche Mauritius – Tour zur Ile aux Aigrettes

Von der Ile aux Aigrettes habe ich vor unserer Reise rein gar nichts gelesen gehabt. Dabei kann man auf der kleinen Insel im Südosten von Mauritius noch das ganz ursprüngliche Mauritius erleben. 1965 wurde die Insel zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Mauritius Wildlife Foundation kümmert sich seit 1987 um den Schutz und Erhalt von endemischen und vom Aussterben bedrohten Tieren und Pflanzen. Hier kannst du zum Beispiel noch die Rosa Taube oder die Aldabra Riesenschildkröte bestaunen.

Die Insel kann man allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour und in Begleitung eines qualifizierten Tour-Guides besuchen. Du kannst dafür einfach zum Häuschen mit der Aufschrift „Ile aux Aigrettes“ fahren, das, von Norden kommend, kurz vor Point d’Esny auf der rechten Straßenseite steht. Links befindet sich eine Parkbucht, wo du dein Auto abstellen kannst.

Die Tour kostet pro Person übrigens ca. 20 Euro (800 Rupien) und beinhaltet die Fährüberfahrt und eine ca. 1,5 stündige Führung über die Insel. Es empfiehlt sich übrigens ausreichend Wasser dabei zu haben, da es auf der Insel ca. vier Grad wärmer ist als auf dem „Festland“ von Mauritius (wurde uns so gesagt und hat sich auch tatsächlich so angefühlt).

 

Sehenswürdigkeiten im Norden von Mauritius

Auch im Norden hat Mauritius einige Sehenswürdigkeiten und Highlights zu bieten. Leider hatten wir aus zeitlichen Gründen für den Norden nur noch bedingt Zeit, aber ich möchte dir trotzdem einige tolle Orte zeigen, die du hier besuchen kannst.

Port Louis – die Inselhauptstadt

Definitiv einen Besuch wert ist Port Louis, die Hauptstadt von Mauritius. Auch wenn es keine spektakulären Sehenswürdigkeiten in Port Louis gibt, so lohnt – finde ich – der Besuch des Zentralmarkts und der Caudan Waterfront auf jeden Fall. Auf dem Zentralmarkt kannst du dich mit allem eindecken, was das Herz begehrt. Natürlich gibt es hier massig Obst und Gemüse, aber auch Stände mit T-Shirts, Gewürzen, Tees oder Souveniers findest du hier en masse.

Port Louis Hauptstadt
Der Zentralmarkt in Port Louis

Die Waterfront erreichst du über eine Fußgängerunterführung. Google maps wollte uns hier 45 Minuten mit der Kirche ums Dorf schicken, aber mit etwas Glück haben wir doch noch die Unterführung gefunden. Bei der Caudan Waterfront kannst du dich gemütlich hinsetzen und ein kühles Getränk genießen oder du machst dich auf den Weg zur bekannten Umbrella Street und bewunderst die bunten Regenschirme, die über dir baumeln. Außerdem gibt es hier einige nette Läden und du kannst hier gemütlich ein wenig bummeln.

Auch einen kurzen Abstecher nach Chinatown haben wir gemacht. Allerdings hat uns das nicht so ganz überzeugt, so dass wir bald wieder umgekehrt sind. Vielleicht hätte man sich hier aber auch einfach etwas mehr Zeit nehmen müssen.

Du kannst Port Louis natürlich mit dem Mietwagen besuchen oder du machst es wie wir und fährst mit dem öffentlichen Bus. Die Seite über die Busverbindungen in Mauritius verlinke ich dir hier mal. Alternativ kannst du dir natürlich auch eine private Tour buchen, die ganz auf deine Wünsche zugeschnitten ist.

Mauritius Sehenswürdigkeiten – mein persönliches Highlight: Schnorcheln mit Schildkröten in Trou aux Biches

Dem Strand von Trou aux Biches haben wir eigentlich eher zufällig einen Besuch abgestattet. Ich hatte kurz zuvor auf der Karte gesehen, dass es hier eine Bucht mit dem Namen Turtle Bay gibt. Das hat mich aufhorchen lassen und so dauerte es auch gar nicht lange, bis wir am Strand von einem geschäftstüchtigen Mauritier angesprochen wurden, ob wir nicht eine Bootstour zu den Schildkröten machen wollen. Und JA, das wollten wir sehr gerne.

Hier lohnt es sich allerdings wieder, nicht gleich den erstbesten Anbieter zu wählen sondern Ruhe zu bewahren und noch ein, zwei weitere Angebote abzuwarten. Der anfangs gebotene Preis war doppelt so hoch als der, der uns letztendlich angeboten wurde. Und dabei mussten wir noch nicht mal handeln. Die Tour beinhaltete eine halbe Stunde schnorcheln mit den Schilkröten und eine halbe Stunden schnorcheln bei Korallen und hat uns letztendlich umgerechnet 20 Euro pro Person gekostet.

Trou aux Biches Strand
Fantastisches Meer bei Trou aux Biches

Für mich war das Schnorcheln mit diesen fantastischen Tieren ein tolles Erlebnis. Es ist allerdings ein Graus, wie andere Menschen mit den Schildkröten umgehen. Für das beste Selfie werden schon mal die Panzer der Tiere festgehalten. Sowas finde ich einfach nur unfassbar traurig. Insofern tut es mir schon fast wieder leid, dass ich das Ganze selber unterstützt habe, auch wenn ich natürlich niemals ein Tier festhalten würde. Ich kann verstehen, dass man Bilder machen möchte, aber bitte bring den Tieren Respekt entgegen und genieße den Anblick einfach aus der Entfernung.

So, das waren sie auch schon, die Highlights meiner Reise. Ich hoffe, dir hat mein Bericht über die schönsten Sehenswürdigkeiten von Mauritius gefallen und ich konnte dir bei deiner Reiseplanung hoffentlich weiterhelfen.

Wenn du noch auf der Suche nach einem passenden Reiseführer für Mauritius bist, kann ich dir den *Dumont Reiseführer für Mauritius ans Herz legen. Diesen hatten wir auf der Reise mit dabei und waren damit sehr zufrieden. Insbesondere die herausnehmbare Karte fand ich sehr praktisch.

Was sind deine liebsten Mauritius Sehenswürdigkeiten?

Warst du auch schon mal auf Mauritius? Ich war echt überrascht, was die Insel alles zu bieten hat und hätte definitiv noch ein, zwei Wochen länger Zeit gebraucht, um alles sehen zu können. Aber wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dort. Was war dein persönliches Highlight dort? Oder was möchtest du unbedingt auf Mauritius erleben? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

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