Ausblick Kotor Montenegro
Europa, Montenegro

Montenegro Reisebericht, Kostenübersicht und Fazit

(Werbung, unbezahlt und unbeauftragt, die komplette Reise wurde selbst bezahlt)

Ausblick Kotor Montenegro
Ausblick auf Kotor

Montenegro Reisebericht: Reisezeitraum 08.-10.05.2018

In meinem letzten Beitrag habe ich dir ja schon von dem ersten Teil meines Kurztrips nach Dubrovnik berichtet. Ich verlinke dir den Beitrag nochmal, falls dich der Artikel auch interessiert: Kurztrip nach Dubrovnik und Montenegro

In diesem Beitrag reisen wir weiter nach Montenegro. Nachdem wir die Grenze zwischen Kroatien und Montenegro passiert haben, haben wir auf unserem Weg entang der Bucht von Kotor einen ersten lohnenswerten Stopp im Café Verige 65 eingelegt und die tolle Aussicht auf die Bucht sowie Kaffee und Kuchen genossen. Die Preise waren in Montenegro im Vergleich zu Dubrovnik um einiges günstiger und der warme Dattelkuchen mit Vanilleeis zusammen mit der spektakulären Aussicht wirklich ein Genuss. Das Café kann ich euch daher nur ans Herz legen (unbezahlte und unbeauftragte Werbung aus Überzeugung:-)). Auf dem Rückweg nach Dubrovnik haben wir gleich nochmal dort angehalten.

Aussicht Kotor Bucht Montenegro Schiff
Aussicht vom Café Verige 65
Aussicht auf die Insel Gospa od Srkpjela Kotor Montenegro
Aussicht auf die Insel Gospa od Srkpjela
Cafe Verige 65 Dattelkuchen Latte Macchiato Vanillesauce
Genuss pur: warmer Dattelkuchen mit Vanillesauce und Eis

Perast – definitiv einen Stop wert!

Nach der kurzen Stärkung wollten wir als nächstes nach Perast fahren, um uns diesen hübschen kleinen Ort anzuschauen. Beim Parken hat uns ein freundlicher Einheimischer aber dazu überredet, doch lieber mit dem Boot auf die kleine Insel Gospa od Skrpjela zu fahren. Kurzentschlossen haben wir eingewilligt und uns für 5 Euro pro Person rüber schippern lassen. Die Bootsfahrt dauert nur ca. 10 Minuten. Auf der künstlich aufgeschütteten Insel gegenüber von Perast, die durch ein Bollwerk von Felsen und durch alte gesunkene Schiffe entstanden ist, wurde eine schöne Kirche errichtet. In einer guten halben Stunde hat man das Meiste von der Insel gesehen. Anschließend kann man gemütlich wieder mit dem Boot zurückfahren. Wir waren gegen Spätnachmittag/Abend auf der Insel und die (Licht)-Stimmung war wunderschön. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt angenehm wenig los. Unter Tags kann es aber natürlich sehr voll werden.

Gospa od Skrpjela Perast Montenegro
Auf der Insel Gospa od Skrpjela
Perast Gospa od Skrpjela Montenegro
Aussicht auf Perast von der Insel aus

Entlang der Bucht von Kotor gibt es noch einige weitere Orte, in denen man kleine Stopps einlegen kann. Da es aber bereits später Nachmittag war, fuhren wir direkt nach Kotor weiter.

Gegen 18 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft, den Castello Apartments, an und haben uns nur noch kurz in der gegenüberlegenden Metzgerei etwas zu Essen besorgt. Dort wurde u.a. Fisch frisch gegrillt und konnte dann mitgenommen werden. Sehr zu empfehlen. Und da unser Zimmer einen Balkon hatte, haben wir gemütlich auf unserem Balkon unser Abendessen genossen.

Halbinsel Lustica

Am nächsten Tag sah es wettertechnisch zunächst nicht so gut aus. Es war bedeckt und regnerisch. Also haben wir uns erstmal ins Auto gesetzt und ein bisschen die Halbinsel Lustica erkundet. Als wir Kotor hinter uns gelassen haben, sind wir zunächst weiter die Küstenstraße entlang gefahren. Die Straßen sind allerdings sehr eng und man muss oft anhalten, damit zwei Autos aneinander vorbei kommen. Wir wollten eigentlich zu einem Aussichtspunkt, allerdings konnte man zu diesem nur wandern. Hier hat uns das Navi ein bisschen in die Irre geführt. Die Fahrt ins Landesinnere der Halbinsel war eine etwas holprige Angelegenheit, da die Straßenzustände dort noch nicht so optimal waren. Unzählige Baustellen und aufgerissene Straßen sorgten für etwas langsameres Vorankommen. Sofern man sich aber nicht unbedingt ins Hinterland begibt, sind die Straßenzustände wunderbar.

Bucht von Kotor Montenegro
Bucht von Kotor

Das kleine Örtchen Rose

Auf unserer Fahrt über die Lustica Halbinsel sind wir bis zu dem kleinen urigen Fischerdörfchen Rose gekommen. Da wir aber noch nach Budva weiterfahren wollten, haben wir auf die Weiterfahrt auf der Küstenstraße und den Hafen von Tivat verzichtet und sind von Rose aus direkt nach Budva gefahren.

Rose Montenegro Lustica
Rose

Weiter gehts nach Budva

Budva ist ähnlich wie Kotor ein gemütliches kleines Städtchen. Das historische Zentrum zählt zu den schönsten Altstädten von Montenegro. Ansonsten ist Budva aufgrund seiner schönen Strände auch ein beliebter Badeort. Wie auch in Kotor gibt es unzählige gemütliche Gassen mit kleinen Geschäften und Cafés, die man erkunden kann. Von der Zitadelle aus (Eintritt 3 Euro) hat man einen schönen Überblick über die Stadt und die Bucht. Nachdem wir noch ein bisschen durch Budva gebummelt sind, haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach  Kotor gemacht. Fährt man auf direktem Weg von Budva nach Kotor braucht man mit dem Auto ca. eine halbe Stunde.

Zitadelle Budva Montenegro Aussicht
Ausblick von der Zitadelle über die Dächer von Budva
Strand Budva Montenegro
Am Strand von Budva

Am letzten Tag erkunden wir Kotor

An unserem letzten Tag in Kotor meinte es das Wetter zum Glück gut mit uns. Schließlich wollten wir noch ein bißchen durch die Altstadt von Kotor laufen und die Stufen zur Festung Sveti Ivan erklimmen, um den fantastischen Ausblick auf die Altstadt und die Bucht von Kotor zu genießen.
Um zur Festung Sveti Ivan zu kommen bzw. zum Beginn der Stufen, die nach oben führen, folgt man auf dem Weg durch die Altstadt am besten den kleinen Gassen, bis man am nordwestlichen Ende der Altstadt angelangt ist. Man kommt dann durch ein kleines Tor und dahinter beginnt auch schon der Aufstieg zur Festung. Und was soll ich sagen, ich fand es absolut spektakulär, auch wenn wir es aus Zeitgründen nicht bis ganz nach oben geschafft haben. Aber dennoch würde ich euch den Aufstieg unbedingt empfehlen. Allerdings wurde bereits unten ein Eintritt von 8,00 € kassiert, unabhängig davon ob man überhaupt bis zur Festung gehen wollte oder nicht. Aber egal, es hat sich trotzdem sehr gelohnt. Da die Stufen teilweise ziemlich uneben und unregelmäßig sind, würde ich dir auf jeden Fall feste Schuhe empfehlen. Und: je früher du unterwegs bist, desto besser, denn dann ist der Weg noch schön schattig.

Zurück nach Dubrovnik

Nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen haben, ging es für uns auch schon wieder zurück in Richtung Dubrovnik. Die Zeit war natürlich viel zu kurz, aber wir kommen auf jeden Fall wieder, denn Montenegro hat noch so viel mehr schöne Orte zu bieten. Ich würde das Land auch sehr gerne mal mit einem Camper bereisen und noch mehr in die Natur eintauchen. Aber für einen kurzen und tollen Eindruck hat unser Aufenthalt definitiv ausgereicht.

Bucht von Kotor Montenegro
Freude bei der schönen Aussicht
Aussicht Kotor Altstadt Hafen Montenegro
Aussicht nach einigen Stufen auf dem Weg zur Festung
Aussicht auf dem Weg zur Festung Sveti Ivan Kotor Montenegro
Aussicht auf dem Weg zur Festung Sveti Ivan

Zusammenfassung: Sehenswertes in Kürze

Kotor: die kleine gemütliche Altstadt von Kotor mit ihren vielen kleinen Gassen und den vielen Restaurants und Cafés solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Am besten lässt man sich einfach ein bißchen treiben.

Festung Sveti Ivan: die Ausblicke auf die Altstadt, den Hafen und die Bucht von Kotor sind spektakulär schön. Wir hatten Glück und es war gerade kein Kreuzfahrtschiff vor Ort, andernfalls wäre es sicher sehr viel voller gewesen. Dann gilt: so früh wie möglich starten, wenn noch nicht so viel los ist.

Bucht von Kotor/Gosapa od Skrpjela: Auf dem Weg von Dubrovnik nach Kotor sind wir die Küstenstraße entlang gefahren. Unbedingt empfehlenswert ist ein Halt in Perast bzw. ein Besuch der vor Perast liegenden Insel St. Marien (Gospa od Škrpjela). Wir wollten uns eigentlich Perast anschauen, wurden dann aber von einem freundlichen Einheimischen angesprochen und haben spontan die Bootsfahrt auf die Insel Gospa od Skrpjela gemacht (Preis pro Person 5 Euro).

Budva: ein weiteres gemütliches kleines Städtchen mit einer sehr schönen Altstadt, das aufgrund seiner schönen Strände ein beliebter Badeort in Montenegro ist. Wenn man die Küste noch weiter in Richtung Süden fährt, kommen noch mehrere kleine Orte, die ich mir beim nächsten Besuch gerne auch noch anschauen möchte. Auch zum Baden bietet sich ein Aufenthalt in Budva sehr gut an.

Halbinsel Lustica: hier könnt ihr wunderbar die Küstenstraße entlang fahren, die tolle Aussicht genießen und wenn ihr wollt, einen Abstecher ins Inland machen um noch ein Stück ursprünglicheres Montenegro zu erleben.

Lovcen Nationalpark: hier wäre ich total gerne noch hingefahren, da der Nationalpark von Kotor aus nicht weit entfernt ist. Allerdings haben wir das in der Kürze der Zeit leider nicht mehr geschafft.

Stadtmauer Kotor Montenegro
Die Stadtmauer von Kotor

Kostenübersicht

Flug über Lufthansa (inkl. 50 Euro für Gepäck): 234,00 Euro pro Person
Unterkünfte Dubrovnik: Blue Star Apartments 72,46 Euro (2 Nächte) und Paradis Apartments (im Ort Stikovica) 65 Euro (1 Nacht)
Unterkunft in Kotor (Montenegro): Castello Apartments 88,45 Euro (für 2 Nächte)
Mietwagen inklusive aller Versicherungen 99,00 Euro zzgl. 26 Euro für den Grenzübertritt nach Montenegro (online gebucht über den ADAC)

Die Kosten vor Ort für Essen und Getränke waren insbesondere in Dubrovnik auf relativ hohem Niveau. In Montenegro empfand ich speziell Kaffee als vergleichsweise günstig. Aufgrund des doch recht kurzen Aufenthalts ist ein Gesamturteil aber eher schwierig. Das liefere ich euch dann nach dem nächsten Besuch nach 😉

Hier noch ein paar Bilder von unserer Unterkunft in Kotor:

 

Fazit

Unser Kurztrip nach Dubrovnik und Montenegro war eine gelungene Kombination aus Städteurlaub, Natur und Meer. Oft sind Städtereisen ja doch recht anstrengend, weil man den ganzen Tag auf den Beinen ist. Wir waren zwar auch viel unterwegs, aber sowohl durch den Auflug nach Lokrum in die Natur und auch durch den Badetag zum Schluss ist die Erholung nicht zu kurz gekommen. Natürlich war die Zeit wieder mal viel zu kurz und sowohl in Kroatien als auch in Montenegro gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

Die Variante mit dem Mietwagen war super, weil man so schön flexibel ist. Wer nicht mit dem Auto fahren möchte, kann aber auch mit dem Bus von Dubrovnik nach Kotor fahren.

Kleiner Tipp zum Schluss: In Dubrovnik sind Parkplätze absolute Mangelware. Unsere erste Unterkunft lag ja etwas abseits vom Zentrum, daher konnten wir unser Auto dort gut stehen lassen. In der Nähe der Altstadt ist es aber nahezu unmöglich, sein Auto irgendwo abzustellen. Eine gute Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, wäre, das Auto nicht gleich am Flughafen zu übernehmen, sondern direkt in der Stadt, wenn man Dubrovnik anschließend verlassen wird

Rose Halbinsel Lustica Montenegro
Das Fischerdorf Rose auf der Halbinsel Lustica

Noch was Wissenswertes zum Schluss:

Strom: Sowohl in Kroatien wie auch in Montenegro brauchst du keinen Adapter. Die Steckdosen dort passen für unsere Stecker.

Währung: In Kroatien ist die Währung Kuna, man kann aber oft auch mit Karte oder mit Euro bezahlen. In Montenegro kannst du mit Euro bezahlen.

 

Warst du schon mal in Montenegro? Wo hat es dir am besten gefallen? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar wenn du magst.

 

 

Europa, Kroatien

Kurztrip nach Dubrovnik

In diesem Blogpost berichte ich dir über meinen Kurztrip nach Dubrovnik, den ich mit einem Abstecher nach Montenegro verbunden habe.

Altstadt Dubrovnik Kroatien Stadtmauer
Altstadt von Dubrovnik von der Stadtmauer aus, im Hindergrund die Insel Lokrum

Dubrovnik – Reiseplanung und Buchung

(unbezahlte und unbeauftragte Werbung, die Reise wurde komplett selbst bezahlt)

Mit einer Freundin beschloss ich Anfang des Jahres, dass wir im Mai zusammen einen Kurztrip machen wollen. Ursprünglich hatten wir als Ziel Dublin ins Auge gefasst. Dann war uns beiden allerdings doch mehr nach Sonne und Meer zumute. Da ich schon länger gerne mal nach Dubrovnik wollte und Montenegro, von dem ich bisher auch nur Gutes gehört hatte, nur einen Katzensprung davon entfernt liegt, entschieden wird uns relativ spontan für einen Kurztrip nach Dubrovnik mit einem Abstecher nach Montenegro.

Dubrovnik liegt ganz im Süden von Kroatien und ist von München aus in 1,5 Flugstunden zu erreichen. Unseren Flug haben wir ca. 3,5 Wochen vor Abflug online bei Lufthansa gebucht. Natürlich kein Schnäppchen in dem Sinn, aber mit 234,00 Euro pro Person noch in unserem Budget und außerdem mit angenehmen Flugzeiten. Hätten wir nur mit Handgepäck reisen wollen, hätten wir noch 50 Euro pro Nase sparen können (das dazu gebuchte Gepäck kostete 25,00 Euro pro Strecke).

Dubrovnik Lokrum Kroatien
Ausblick auf Dubrovnik und die Insel Lokrum

Abgesehen vom Flug haben wir zwei Unterkünfte vorab gebucht und zwar zwei Nächte in Dubrovnik (Blue Star Apartments) und zwei Nächte in Kotor/Montenegro (Apartments Castello). Die letzte Nacht ließen wir zunächst offen und wollten spontan entscheiden, wo wir bleiben wollen. Letzentlich haben wir nochmal eine Nacht etwas nordwestlich von Dubrovnik verbracht, wo wir gut parken (ein wichtiger Faktor in Dubrovnik, wie wir festgestellt haben) und außerdem nochmal einen Badetag einlegen konnten.

Außerdem haben wir noch unseren Mietwagen (VW Polo) vorab gebucht, der mit ca. 100,00 Euro zu Buche schlug (online gebucht über den ADAC). Für den Grenzübertritt von Kroatien nach Montenegro wurden uns an der Vermietstation von Hertz nochmal 26,00 Euro in Rechnung gestellt. Das wäre aber auch bei anderen Autovermietern der Fall gewesen. Wer nicht mit dem Auto fahren möchte, kann alternativ auch mit dem Bus von Dubrovnik nach Kotor fahren können. Da wir aber gerne flexibel sein und an schönen Orten zwischendurch anhalten wollten, haben wir uns für einen Mietwagen entschieden. Soviel vorab zu unserer Buchung.

Reisebericht Dubrovnik (Reisezeitraum 06.05.-08.05. und 10.05.2018)

Flug Dubrovnik Kroatien

Unser Flug von München nach Dubrovnik mit der Lufthansa verlief reibungslos. Pünktlich nach 1,5 Stunden kamen wir in Dubrovnik an und unser Gepäck ließ auch nicht lange auf sich warten.

Die Mietwagenstation befindet sich gleich gegenüber des Flughafengebäudes und alle Vermieter sind direkt nebeneinander. Nach kurzer Wartezeit konnten wir auch schon unseren (fast neuen) VW Polo übernehmen. Für den geplanten Grenzübertritt nach Montenegro wurden zuzüglich zu den Mietwagenkosten, wie oben schon erwähnt, nochmal 26,00 Euro fällig. Wenn du ebenfalls über die Grenze fahren möchtest, sag das am besten gleich dazu, wenn du das Auto übernimmst, da du sonst nicht entsprechend versichert bist.

Und dann ging es auch schon los zu unserer ersten Unterkunft, den Blue Star Apartments, die sich östlich der Altstadt von Dubrovnik befinden. Die Unterkunft hatten wir vorab über Booking.com gebucht. Mit ca. 72 Euro für uns beide und für 2 Nächte nicht wirklich teuer im Vergleich zu anderen europäischen Städten. Frühstück konnte leider nicht dazu gebucht werden, das war allerdings bei fast allen Unterkünften so. Das finde ich sonst immer ganz angenehm, aber wir sind natürlich auch in Dubrovnik fündig geworden und mussten nicht verhungern. Die Lage unseres Apartments war sehr schön ruhig, allerdings ein Stückchen außerhalb des Zentrums so dass wir ca. 20 Minuten bis zur Altstadt laufen mussten. Dafür hatten wir aber auch keine Probleme mit dem Parken. In der Nähe der Altstadt ist die Parksituation ziemlich beschwerlich und wer zentral wohnen möchte, dem würde ich empfehlen, ggf. erst an der Vermietstation in der Stadt das Auto zu übernehmen, wenn man anschließend das Zentrum verlässt oder eine Unterkunft mit Parkplatz zu wählen.

Altstadt Dubrovnik Kroatien
Auf dem Weg in die Altstadt von Dubrovnik, im Vordergrund der Strand Banje

Dubrovnik – auf in die Altstadt!

Nach dem Einchecken machten wir uns direkt auf den Weg in die Stadt. Das Wetter war angenehm warm mit ca. 23 Grad, die sich aber schon sehr nach Sommer anfühlten. Zunächst erkundeten wir die schöne Altstadt und ich konnte mich gar nicht sattsehen an den schönen Gebäuden. In Dubrovnik lässt es sich super schlendern, diverse Tavernen, Cafes und Restaurants laden zum Verweilen ein. Da Dubrovnik ein großer Touristen-Anziehungspunkt ist, liegen die Preise auf deutschem Niveau (ich bin ja Münchner Preise gewöhnt und somit nicht gerade verwöhnt :-)) aber wir haben dafür auch wirklich ausnahmslos gut gegessen und getrunken.

Am ersten Tag haben wir uns insgesamt schon einen guten Überblick über die Stadt  verschafft. Die Stadtmauer wollten wir uns für den nächsten Tag aufheben.

Kathedrale Dubrovnik
Die wunderschöne Kathedrale von Dubrovnik
Dächer Dubrovnik
Typisch für Dubrovnik: die orangefarbenen Dächer
Dubrovnik Hafen Boot Kroatien
Der Hafen von Dubrovnik vom Boot aus

Insel Lokrum – Ausflug in die Natur

Da uns nicht nur nach Stadt sondern auch nach Natur zumute war, haben wir uns am zweiten Tag zunächst für einen Abstecher auf die gegenüber von Dubrovnik liegende Insel Lokrum entschieden. In ca. 15 Minuten ist man mit der Fähre auch schon rüber gefahren. Die Fähre verkehrt stündlich zur vollen Stunde (im Mai, im Sommer evtl. öfter) und kostet ca. 20 Euro (Stand Anfang Mai 2018).

Insel Lokrum Dubrovnik Kroatien
Insel Lokrum

Auf der Insel angekommen, wurden wir direkt von einem wunderschönen Pfau empfangen, der sich uns in voller Pracht präsentierte. Es gibt einiges zu entdecken und abgesehen von den Pfauen gibt es auch noch viele Kaninchen auf der Insel, die sich aber erst gegen Nachmittag so richtig gezeigt haben. Neben schönen, allerdings felsigen Badestränden (Badeschuhe nicht vergessen!!!) gibt es auf der Insel auch den Salzsee „Mrtvo More“ (Totes Meer), in dem sowohl Erwachsene als auch Kinder wunderbar baden können. Außerdem gibt es noch ein Kloster, eine Festung und einen botanischen Garten zu bestaunen. Man kann also gut und gerne einen vollen Tag auf Lokrum verbringen. Für die Serie „Game of Thrones“ diente die Insel als Drehort. Bei unserem Besuch verteilten sich die Menschen ganz gut, ich denke zur Hauptsaison könnte nochmal etwas mehr los sein.

Hier ein paar Eindrücke von Lokrum:

Hafen Lokrum Dubrovnik Kroatien
Ankunft auf der Insel Lokrum
Pfau Lokrum Dubrovnik Kroatien
Dieser Pfau begrüßte uns
Totes Meer Lokrum Dubrovnik Kroatien
Das „Tote Meer“, eine schöne Badegelegenheit für Jung und Alt
Felsenstrand Lokrum Dubrovnik Kroatien
Felsenstrand auf der Insel Lokrum (Badeschuhe nicht vergessen!!)
Botanischer Garten Insel Lokrum Dubrovnik
Der Botanische Garten
Kaninchen Lokrum Dubrovnik
Kaninchen gibt es einige auf Lokrum

Wir wären gerne noch länger geblieben, aber da wir ja noch auf die Stadtmauer wollten, nahmen wir die Fähre um 17 Uhr zurück nach Dubrovnik.

Highlight von Dubrovnik: Spaziergang auf der Stadtmauer

Für den Zugang zur Stadtmauer mussten wir erstmal einen Eintritt in Höhe von umgerechnet ca. 20 € pro Person bezahlen. Nicht ganz günstig, aber die Aussicht ist schon toll. Wir hatten Glück und waren zunächst fast alleine auf der Mauer unterwegs, was natürlich richtig super war. Auch von der Temperatur war es schon deutlich angenehmer als um die Mittagszeit. Der Weg ist ca. 2 km lang und es bieten sich wundervolle Ausblicke sowohl auf die orangenen Dächer der Altstadt wie auch aufs Meer. Das Abendlicht und die Stimmung auf der Mauer war super schön und wir haben uns von einer der Bars aus noch den Sonnenuntergang angeschaut. Sehr zu empfehlen!!

Kathedrale Altstadt Dubrovnik Kroatien Stadtmauer
Aussicht von der Stadtmauer aus über die Altstadt mit ihrer schönen Kathedrale
Stadtmauer Hafen Dubrovnik Kroatien
Der Hafen von Dubrovnik
Sonnenuntergang Stadtmauer Dubrovnik
Sonnenuntergang von der Stadtmauer aus

Es geht weiter in Richtung Montenegro

Am nächsten Tag haben wir, bevor wir in Richtung Montenegro aufgebrochen sind, erstmal noch einen schönen Strand etwas östlich von Dubrovnik besucht (der Strand heißt Sveti Jakov). Menschenleer und traumhaft schönes Wasser. Zum baden hatten wir leider keine Zeit, weil wir ja noch ein Stück zu fahren hatten.

Strand Sveti Jakov Dubrovnik Kroatien
Strand Sveti Jakov östlich von Dubrovnik, Anfang Mai menschenleer

Auf dem Weg in Richtung Süden haben wir noch in dem kleinen Ort Cavtat gehalten und sind ein bißchen am Hafen entlang geschlendert. Es gibt auch einige Hotels, Restaurants und Eisdielen, ideal also auch für eine kleine Pause. Wir hatten zuerst überlegt, unsere letzte Nacht evtl. hier zu verbringen. Cavtat liegt recht nahe am Flughafen und bietet sich so auch gut als Übernachtungsort an.

Hafen Cavtat Kroatien
Der Hafen von Cavtat

Nach dem kurzen Stop ging es für uns weiter in Richtung Montenegro. Dazu habe ich einen eigenen Blogpost (Teil II des Roadtrips) verfasst. In dem Blogpost gibt es auch eine Zusammenfassung der Kosten unserer Reise.

Nach unserem zweitägigen Aufenthalt in Montenegro, haben wir nochmal eine Nacht in Dubrovnik verbracht. Dazu haben wir uns eine Unterkunft in Stikovica, die Paradis Apartments, etwas nördlich von Dubrovnik ausgesucht. Ausschlaggebend dafür war, dass wir nochmal ins Meer hüpfen und die Möglichkeit für einen Badetag haben wollten.

Ausblick von unserem Balkon
Ausblick von unserem Balkon
Sonnenuntergang von unserer Unterkunft aus
Sonnenuntergang von unserer Unterkunft aus
Strand bei Stikovica
Das schöne Wasser hat uns den Abschied nicht direkt leichter gemacht 😉

Sehenswertes in Dubrovnik in Kürze:

Altstadt: Dubrovnik ist insbesondere für seine wunderschöne Altstadt bekannt. Von der Hauptstraße, auch Stradun genannt, gehen zahlreiche gemütliche Gassen (teilweise über viele Stufen nach oben) ab. Dort finden sich eine Vielzahl an Restaurants und Cafes. Nicht zu übersehen ist der Sponza Palast sowie die schöne Mariä Himmelfahrt Kathedrale, die seit 1979 Teil der UNESCO-Welterbestätte ist.

Stadtmauer: Die Stadtmauer umrundet die Altstadt von Dubrovnik und ist ca. 2 km lang. Der Eintritt ist mit umgerechnet ca. 20 Euro nicht ganz günstig, aber die Aussicht ist einfach toll und der ca 2 km lange Rundweg (Achtung, mit vielen Stufen!) macht einfach Spaß. Ich würde empfehlen, entweder morgens oder (so wie wir) am späteren Nachmittag die Stadtmauer entlang zu schlendern. Zum Fotografieren war das Abendlicht einfach super schön und es war deutlich weniger los als tagsüber. Wir waren mit diversen Fotostopps bestimmt 2 Stunden unterwegs. Ich vermute, wenn gerade ein Kreuzfahrtschiff vor Ort ist, wird es ziemlich voll, aber auch dann eignen sich die Morgen- und Abendstunden. Im Eintritt enthalten ist übrigens der Eintritt zur Festung Lovrenjac, die wir aus Zeitgründen jedoch nicht mehr besucht haben.

Banje Strand: Wenn man von Osten her auf die Altstadt zu läuft, kommt man direkt an ihm vorbei, dem schönen Strand Banje. Glasklares Wasser lädt zum Schwimmen ein und man hat einen schönen Blick auf die Altstadt, Teile der Stadtmauer und den Hafen.

Insel Lokrum: Nur einen Katzensprung von Dubrovnik entfernt, eignet sich Lokrum ideal als kurzer Abstecher in die Natur. Wir haben diesen Ausflug an unserem zweiten Tag gemacht und sind anschließend auf die Stadtmauer gegangen. Die Fähre kostet ca. 20 Euro und man braucht ca. 15 Minuten vom Hafen in Dubrovnik aus. Auf der Insel gibt es schöne Spazierwege, eine mittelalterliche Kirche, einen botanischen Garten, einen Salzsee (genannt: „Totes Meer“), der sich gut zum Baden eignet sowie unzählige Pfaue und Kaninchen zu beobachten. Außerdem haben wir eine gemütliche Cocktailbar mit Meerblick entdeckt. Wer gerne im Meer baden möchte, dem würde ich dringend empfehlen, Badeschuhe einzupacken (das gilt eigentlich auch für das restliche Kroatien). Die Steine sind teilweise etwas schmerzhaft. Wir sind mit der Fähre um 13 Uhr nach Lokrum gefahren und um 17 Uhr zurück. Ich würde empfehlen, etwas mehr Zeit einzuplanen, aber uns ist die 12 Uhr Fähre leider vor der Nase weggefahren ;-).

Seilbahn auf den Berg Srd: Die Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Srd haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft, würde ich aber auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch machen. Der Einstieg zur Seilbahn befindet sich in der Nähe des Ploce-Stadttores am nordöstlichen Ende der Altstadt. Die Aussicht auf die Stadt und die Insel Lokrum muss sensationell sein und mit umgerechnet ca. 8 Euro ist die Fahrt auch noch erschwinglich.

Festung LovrijenacDie Festung Lovrijenac ist eine mächtige Befestigungsanlage am Rande der Altstadt von Dubrovnik, die auf einem 37 Meter hohen Felsen thront. Von der Festung aus hat man einen schönen Panoramablick über Dubrovnik. Der Eintritt ist bereits im Eintrittspreis für die Stadtmauer inbegriffen.

Stadtmauer Dubrovnik Kroatien Meer Schiff
Auf der Stadtmauer in Dubrovnik

Warst du auch schon einmal in Dubrovnik? Wenn du noch nicht dort warst, dann kann ich dir die Stadt auf jeden Fall empfehlen. Evtl. lohnt sich vorher aber ein Blick in den Kalender für Kreuzfahrtschiffe, da die Altstadt doch recht schnell überfüllt sein kein, wenn gerade ein oder sogar mehrere Schiffe vor Ort sind. Anfang Mai kann ich als Reisezeit auf jeden Fall empfehlen, da es bereits sommerlich warm, aber noch nicht so überlaufen war.