Altstadt Dubrovnik Kroatien Stadtmauer
Europa, Kroatien

Kurztrip nach Dubrovnik

(*Unbezahlte und unbeauftragte Werbung, die Reise wurde komplett selbst bezahlt)

In diesem Blogpost berichte ich dir über meinen Kurztrip nach Dubrovnik, den ich mit einem Abstecher nach Montenegro verbunden habe. Daraus ist eine tolle Kombination aus Städtetrip und Bade-/Erholungsurlaub in der Natur geworden, die ich dir nur ans Herz legen kann.

Reiseplanung und Buchung Dubrovnik und Montenegro

Mit einer Freundin beschloss ich Anfang des Jahres, dass wir im Mai zusammen einen Kurztrip machen wollen. Ursprünglich hatten wir als Ziel Dublin ins Auge gefasst. Dann war uns beiden allerdings doch mehr nach Sonne und Meer zumute. Da ich schon länger gerne mal nach Dubrovnik wollte und Montenegro, von dem ich bisher auch nur Gutes gehört hatte, nur einen Katzensprung davon entfernt liegt, entschieden wird uns relativ spontan für einen Kurztrip nach Dubrovnik mit einem Abstecher nach Montenegro.

Buchung der Flüge

Dubrovnik liegt ganz im Süden von Kroatien und ist von München aus in 1,5 Flugstunden zu erreichen. Unseren Flug haben wir ca. 3,5 Wochen vor Abflug online bei Lufthansa gebucht. Natürlich kein Schnäppchen in dem Sinn, aber mit 234,00 Euro pro Person noch in unserem Budget und außerdem mit angenehmen Flugzeiten. Hätten wir nur mit Handgepäck reisen wollen, hätten wir noch 50 Euro pro Nase sparen können (das dazu gebuchte Gepäck kostete 25,00 Euro pro Strecke).

Dubrovnik Lokrum Kroatien
Ausblick auf Dubrovnik und die Insel Lokrum

Abgesehen vom Flug haben wir zwei Unterkünfte vorab gebucht und zwar zwei Nächte in Dubrovnik (Blue Star Apartments) und zwei Nächte in Kotor/Montenegro (Apartments Castello). Die letzte Nacht ließen wir zunächst offen und wollten spontan entscheiden, wo wir bleiben wollen. Letzentlich haben wir nochmal eine Nacht etwas nordwestlich von Dubrovnik verbracht, wo wir gut parken (ein wichtiger Faktor in Dubrovnik, wie wir festgestellt haben) und außerdem nochmal einen Badetag einlegen konnten.

Außerdem haben wir noch unseren Mietwagen (VW Polo) vorab gebucht, der mit ca. 100,00 Euro zu Buche schlug (online gebucht über den ADAC). Für den Grenzübertritt von Kroatien nach Montenegro wurden uns an der Vermietstation von Hertz nochmal 26,00 Euro in Rechnung gestellt. Das wäre aber auch bei anderen Autovermietern der Fall gewesen. Wer nicht mit dem Auto fahren möchte, kann alternativ auch mit dem Bus von Dubrovnik nach Kotor fahren können. Da wir aber gerne flexibel sein und an schönen Orten zwischendurch anhalten wollten, haben wir uns für einen Mietwagen entschieden. Soviel vorab zu unserer Buchung.

Reisebericht Dubrovnik (Reisezeitraum 06.05.-08.05. und 10.05.2018)

Flug Dubrovnik Kroatien

Unser Flug von München nach Dubrovnik mit der Lufthansa verlief reibungslos. Pünktlich nach 1,5 Stunden kamen wir in Dubrovnik an und unser Gepäck ließ auch nicht lange auf sich warten.

Die Mietwagenstation befindet sich gleich gegenüber des Flughafengebäudes und alle Vermieter sind direkt nebeneinander. Nach kurzer Wartezeit konnten wir auch schon unseren (fast neuen) VW Polo übernehmen. Für den geplanten Grenzübertritt nach Montenegro wurden zuzüglich zu den Mietwagenkosten, wie oben schon erwähnt, nochmal 26,00 Euro fällig. Wenn du ebenfalls über die Grenze fahren möchtest, sag das am besten gleich dazu, wenn du das Auto übernimmst, da du sonst nicht entsprechend versichert bist.

Unsere erste Unterkunft: die Blue Star Apartments in Dubrovnik

Und dann ging es auch schon los zu unserer ersten Unterkunft, den Blue Star Apartments, die sich östlich der Altstadt von Dubrovnik befinden. Die Unterkunft hatten wir vorab über Booking.com gebucht. Mit ca. 72 Euro für uns beide und für 2 Nächte nicht wirklich teuer im Vergleich zu anderen europäischen Städten. Frühstück konnte leider nicht dazu gebucht werden, das war allerdings bei fast allen Unterkünften so. Das finde ich sonst immer ganz angenehm, aber wir sind natürlich auch in Dubrovnik fündig geworden und mussten nicht verhungern.

Die Lage unseres Apartments war sehr schön ruhig, allerdings ein Stückchen außerhalb des Zentrums so dass wir ca. 20 Minuten bis zur Altstadt laufen mussten. Dafür hatten wir aber auch keine Probleme mit dem Parken. In der Nähe der Altstadt ist die Parksituation ziemlich beschwerlich und wer zentral wohnen möchte, dem würde ich empfehlen, ggf. erst an der Vermietstation in der Stadt das Auto zu übernehmen, wenn man anschließend das Zentrum verlässt oder eine Unterkunft mit Parkplatz zu wählen.

Altstadt Dubrovnik Kroatien
Auf dem Weg in die Altstadt von Dubrovnik, im Vordergrund der Strand Banje

Dubrovnik – auf in die Altstadt!

Nach dem Einchecken machten wir uns direkt auf den Weg in die Stadt. Das Wetter war angenehm warm mit ca. 23 Grad, die sich aber schon sehr nach Sommer anfühlten. Zunächst erkundeten wir die schöne Altstadt und ich konnte mich gar nicht sattsehen an den schönen Gebäuden. In Dubrovnik lässt es sich super schlendern, diverse Tavernen, Cafes und Restaurants laden zum Verweilen ein. Da Dubrovnik ein großer Touristen-Anziehungspunkt ist, liegen die Preise auf deutschem Niveau (ich bin ja Münchner Preise gewöhnt und somit nicht gerade verwöhnt :-)) aber wir haben dafür auch wirklich ausnahmslos gut gegessen und getrunken.

Am ersten Tag haben wir uns insgesamt schon einen guten Überblick über die Stadt  verschafft. Die Stadtmauer wollten wir uns für den nächsten Tag aufheben.

Kathedrale Dubrovnik
Die wunderschöne Kathedrale von Dubrovnik
Dächer Dubrovnik
Typisch für Dubrovnik: die orangefarbenen Dächer
Dubrovnik Hafen Boot Kroatien
Der Hafen von Dubrovnik vom Boot aus

Insel Lokrum – Ausflug in die Natur

Da uns nicht nur nach Stadt sondern auch nach Natur zumute war, haben wir uns am zweiten Tag zunächst für einen Abstecher auf die gegenüber von Dubrovnik liegende Insel Lokrum entschieden. In ca. 15 Minuten ist man mit der Fähre auch schon rüber gefahren. Die Fähre verkehrt stündlich zur vollen Stunde (im Mai, im Sommer evtl. öfter) und kostet ca. 20 Euro (Stand Anfang Mai 2018).

Insel Lokrum Dubrovnik Kroatien
Insel Lokrum

Auf der Insel angekommen, wurden wir direkt von einem wunderschönen Pfau empfangen, der sich uns in voller Pracht präsentierte. Es gibt einiges zu entdecken und abgesehen von den Pfauen gibt es auch noch viele Kaninchen auf der Insel, die sich aber erst gegen Nachmittag so richtig gezeigt haben.

Das Tote Meer von Lokrum

Neben schönen, allerdings felsigen Badestränden (Badeschuhe nicht vergessen!!!) gibt es auf der Insel auch den Salzsee „Mrtvo More“ (Totes Meer), in dem sowohl Erwachsene als auch Kinder wunderbar baden können. Außerdem gibt es noch ein Kloster, eine Festung und einen botanischen Garten zu bestaunen. Man kann also gut und gerne einen vollen Tag auf Lokrum verbringen. Für die Serie „Game of Thrones“ diente die Insel als Drehort. Bei unserem Besuch verteilten sich die Menschen ganz gut, ich denke zur Hauptsaison könnte nochmal etwas mehr los sein.

Hier ein paar Eindrücke von Lokrum:

Hafen Lokrum Dubrovnik Kroatien
Ankunft auf der Insel Lokrum
Pfau Lokrum Dubrovnik Kroatien
Dieser Pfau begrüßte uns
Totes Meer Lokrum Dubrovnik Kroatien
Das „Tote Meer“, eine schöne Badegelegenheit für Jung und Alt
Felsenstrand Lokrum Dubrovnik Kroatien
Felsenstrand auf der Insel Lokrum (Badeschuhe nicht vergessen!!)
Botanischer Garten Insel Lokrum Dubrovnik
Der Botanische Garten
Kaninchen Lokrum Dubrovnik
Kaninchen gibt es einige auf Lokrum

Wir wären gerne noch länger geblieben, aber da wir ja noch auf die Stadtmauer wollten, nahmen wir die Fähre um 17 Uhr zurück nach Dubrovnik.

Highlight von Dubrovnik: Spaziergang auf der Stadtmauer

Für den Zugang zur Stadtmauer mussten wir erstmal einen Eintritt in Höhe von umgerechnet ca. 20 € pro Person bezahlen. Nicht ganz günstig, aber die Aussicht ist schon toll. Wir hatten Glück und waren zunächst fast alleine auf der Mauer unterwegs, was natürlich richtig super war. Auch von der Temperatur war es schon deutlich angenehmer als um die Mittagszeit. Der Weg ist ca. 2 km lang und es bieten sich wundervolle Ausblicke sowohl auf die orangenen Dächer der Altstadt wie auch aufs Meer. Das Abendlicht und die Stimmung auf der Mauer war super schön und wir haben uns von einer der Bars aus noch den Sonnenuntergang angeschaut. Sehr zu empfehlen!!

Kathedrale Altstadt Dubrovnik Kroatien Stadtmauer
Aussicht von der Stadtmauer aus über die Altstadt mit ihrer schönen Kathedrale
Stadtmauer Hafen Dubrovnik Kroatien
Der Hafen von Dubrovnik
Sonnenuntergang Stadtmauer Dubrovnik
Sonnenuntergang von der Stadtmauer aus

Es geht weiter von Durbovnik in Richtung Montenegro

Bevor wir am nächsten Tag in Richtung Montenegro aufgebrochen sind, haben wir erstmal noch einen den wunderschönen Strand Sveti Jakov etwas östlich von Dubrovnik besucht.
Menschenleer und traumhaft schönes Wasser. Zum Baden hatten wir leider keine Zeit, weil wir ja noch ein Stück zu fahren hatten.

Strand Sveti Jakov Dubrovnik Kroatien
Strand Sveti Jakov östlich von Dubrovnik, Anfang Mai menschenleer

Auf dem Weg in Richtung Süden haben wir noch in dem kleinen Ort Cavtat gehalten und sind ein bißchen am Hafen entlang geschlendert. Es gibt auch einige Hotels, Restaurants und Eisdielen, ideal also auch für eine kleine Pause. Wir hatten zuerst überlegt, unsere letzte Nacht evtl. hier zu verbringen. Cavtat liegt recht nahe am Flughafen und bietet sich so auch gut als Übernachtungsort an.

Hafen Cavtat Kroatien
Der Hafen von Cavtat

Nach dem kurzen Stop ging es für uns weiter in Richtung Montenegro. Dazu habe ich einen eigenen Blogpost (Teil II des Roadtrips) verfasst, in dem es unter anderem auch eine Zusammenfassung der Kosten unserer Reise gibt.

Nach unserem zweitägigen Aufenthalt in Montenegro haben wir nochmal eine Nacht in Dubrovnik verbracht. Dazu haben wir uns die Unterkunft Paradis Apartments“ in Stikovica etwas nördlich von Dubrovnik ausgesucht. Ausschlaggebend dafür war, dass wir nochmal ins Meer hüpfen und die Möglichkeit für einen Badetag haben wollten.

Ausblick von unserem Balkon
Ausblick von unserem Balkon
Sonnenuntergang von unserer Unterkunft aus
Sonnenuntergang von unserer Unterkunft aus
Strand bei Stikovica
Das schöne Wasser hat uns den Abschied nicht direkt leichter gemacht 😉

Sehenswertes in Dubrovnik in Kürze

Altstadt von Dubrovnik

Dubrovnik ist insbesondere für seine wunderschöne Altstadt bekannt. Von der Hauptstraße, auch Stradun genannt, gehen zahlreiche gemütliche Gassen (teilweise über viele Stufen nach oben) ab. Dort finden sich eine Vielzahl an Restaurants und Cafes. Nicht zu übersehen ist der Sponza Palast sowie die schöne Mariä Himmelfahrt Kathedrale, die seit 1979 Teil der UNESCO-Welterbestätte ist.

Stadtmauer

Die Stadtmauer umrundet die Altstadt von Dubrovnik und ist ca. 2 km lang. Der Eintritt ist mit umgerechnet ca. 20 Euro nicht ganz günstig, aber die Aussicht ist einfach toll und der ca 2 km lange Rundweg (Achtung, mit vielen Stufen!) macht einfach Spaß. Ich würde empfehlen, entweder morgens oder (so wie wir) am späteren Nachmittag die Stadtmauer entlang zu schlendern. Zum Fotografieren war das Abendlicht einfach super schön und es war deutlich weniger los als tagsüber. Wir waren mit diversen Fotostopps bestimmt 2 Stunden unterwegs. Ich vermute, wenn gerade ein Kreuzfahrtschiff vor Ort ist, wird es ziemlich voll, aber auch dann eignen sich die Morgen- und Abendstunden. Im Eintritt enthalten ist übrigens der Eintritt zur Festung Lovrenjac, die wir aus Zeitgründen jedoch nicht mehr besucht haben.

Banje Strand

Wenn man von Osten her auf die Altstadt zu läuft, kommt man direkt an ihm vorbei, dem schönen Strand Banje. Glasklares Wasser lädt zum Schwimmen ein und man hat einen schönen Blick auf die Altstadt, Teile der Stadtmauer und den Hafen.

Insel Lokrum

Nur einen Katzensprung von Dubrovnik entfernt, eignet sich Lokrum ideal als kurzer Abstecher in die Natur. Wir haben diesen Ausflug an unserem zweiten Tag gemacht und sind anschließend auf die Stadtmauer gegangen. Die Fähre kostet ca. 20 Euro und man braucht ca. 15 Minuten vom Hafen in Dubrovnik aus. Auf der Insel gibt es schöne Spazierwege, eine mittelalterliche Kirche, einen botanischen Garten, einen Salzsee (genannt: „Totes Meer“), der sich gut zum Baden eignet sowie unzählige Pfaue und Kaninchen zu beobachten. Außerdem haben wir eine gemütliche Cocktailbar mit Meerblick entdeckt. Wer gerne im Meer baden möchte, dem würde ich dringend empfehlen, Badeschuhe einzupacken (das gilt eigentlich auch für das restliche Kroatien). Die Steine sind teilweise etwas schmerzhaft. Wir sind mit der Fähre um 13 Uhr nach Lokrum gefahren und um 17 Uhr zurück. Ich würde empfehlen, etwas mehr Zeit einzuplanen, aber uns ist die 12 Uhr Fähre leider vor der Nase weggefahren ;-).

Seilbahn auf den Berg Srd

Die Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Srd haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft, würde ich aber auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch machen. Der Einstieg zur Seilbahn befindet sich in der Nähe des Ploce-Stadttores am nordöstlichen Ende der Altstadt. Die Aussicht auf die Stadt und die Insel Lokrum muss sensationell sein und mit umgerechnet ca. 8 Euro ist die Fahrt auch noch erschwinglich.

Festung Lovrijenac

Die Festung Lovrijenac ist eine mächtige Befestigungsanlage am Rande der Altstadt von Dubrovnik, die auf einem 37 Meter hohen Felsen thront. Von der Festung aus hat man einen schönen Panoramablick über Dubrovnik. Der Eintritt ist bereits im Eintrittspreis für die Stadtmauer inbegriffen.

Stadtmauer Dubrovnik Kroatien Meer Schiff
Auf der Stadtmauer in Dubrovnik

Warst du auch schon einmal in Dubrovnik? Wenn du noch nicht dort warst, dann kann ich dir die Stadt auf jeden Fall empfehlen. Evtl. lohnt sich vorher aber ein Blick in den Kalender für Kreuzfahrtschiffe, da die Altstadt doch recht schnell überfüllt sein kein, wenn gerade ein oder sogar mehrere Schiffe vor Ort sind. Anfang Mai kann ich als Reisezeit auf jeden Fall empfehlen, da es bereits sommerlich warm, aber noch nicht so überlaufen war.

 

4 Gedanken zu „Kurztrip nach Dubrovnik“

    1. Liebe Sabrina,
      herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar!!! Das freut mich sehr! Ich drücke dir die Daumen für gutes Vorankommen, wir können uns gerne immer mal dazu austauschen wenn du magst 🙂
      Liebe Grüße
      Krestin

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