Ausblick Kotor Montenegro
Europa, Montenegro

Montenegro Reisebericht, Kostenübersicht und Fazit

(Werbung, unbezahlt und unbeauftragt, die komplette Reise wurde selbst bezahlt)

In meinem letzten Beitrag habe ich dir ja schon von dem ersten Teil meines Kurztrips nach Dubrovnik berichtet. Ich verlinke dir den Beitrag nochmal, falls dich der Artikel auch interessiert: Kurztrip nach Dubrovnik und Montenegro.

Von Dubrovnik nach Montenegro

In diesem Beitrag reisen wir weiter nach Montenegro. Nachdem wir die Grenze zwischen Kroatien und Montenegro passiert haben, haben wir auf unserem Weg entang der Bucht von Kotor einen ersten lohnenswerten Stopp im Café Verige 65 eingelegt. Die tolle Aussicht auf die Bucht sowie Kaffee und Kuchen haben wir total genossen. Die Preise sind in Montenegro im Vergleich zu Dubrovnik um einiges günstiger und der warme Dattelkuchen mit Vanilleeis zusammen mit der spektakulären Aussicht war wirklich ein Traum. Das Café kann ich euch daher nur ans Herz legen (unbezahlte und unbeauftragte Werbung aus Überzeugung:-)). Auf dem Rückweg nach Dubrovnik haben wir gleich nochmal dort angehalten.

Aussicht Kotor Bucht Montenegro Schiff
Aussicht vom Café Verige 65
Aussicht auf die Insel Gospa od Srkpjela Kotor Montenegro
Aussicht auf die Insel Gospa od Srkpjela
Cafe Verige 65 Dattelkuchen Latte Macchiato Vanillesauce
Genuss pur: warmer Dattelkuchen mit Vanillesauce und Eis

Perast – definitiv einen Stop wert!

Nach der kurzen Stärkung wollten wir als nächstes nach Perast fahren, um uns diesen hübschen kleinen Ort anzuschauen. Beim Parken hat uns ein freundlicher Einheimischer aber dazu überredet, doch lieber mit dem Boot auf die kleine Insel Gospa od Skrpjela zu fahren. Kurzentschlossen haben wir eingewilligt und uns für 5 Euro pro Person rüber schippern lassen. Die Bootsfahrt dauert nur ca. 10 Minuten. Auf der künstlich aufgeschütteten Insel gegenüber von Perast, die durch ein Bollwerk von Felsen und durch alte gesunkene Schiffe entstanden ist, wurde eine schöne Kirche errichtet. In einer guten halben Stunde hat man das Meiste von der Insel gesehen. Anschließend kann man gemütlich wieder mit dem Boot zurückfahren. Wir waren gegen Spätnachmittag/Abend auf der Insel und die (Licht)-Stimmung war wunderschön. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt angenehm wenig los. Unter Tags kann es aber natürlich sehr voll werden.

Gospa od Skrpjela Perast Montenegro
Auf der Insel Gospa od Skrpjela
Perast Gospa od Skrpjela Montenegro
Aussicht auf Perast von der Insel aus

Entlang der Bucht von Kotor gibt es noch einige weitere Orte, in denen man kleine Stopps einlegen kann. Da es aber bereits später Nachmittag war, fuhren wir direkt nach Kotor weiter.

Gegen 18 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft, den Castello Apartments, an und haben uns nur noch kurz in der gegenüberlegenden Metzgerei etwas zu Essen besorgt. Dort wurde u.a. Fisch frisch gegrillt und konnte dann mitgenommen werden. Sehr zu empfehlen. Und da unser Zimmer einen Balkon hatte, haben wir gemütlich auf unserem Balkon unser Abendessen genossen.

Halbinsel Lustica

Am nächsten Tag sah es wettertechnisch zunächst nicht so gut aus. Es war bedeckt und regnerisch. Also haben wir uns erstmal ins Auto gesetzt und ein bisschen die Halbinsel Lustica erkundet. Dazu haben wir Kotor hinter uns gelassen haben und sind zunächst weiter die Küstenstraße entlang gefahren. Die Straßen sind dort ziemlich eng und man muss oft anhalten, damit zwei Autos aneinander vorbei kommen. Wir wollten eigentlich zu einem Aussichtspunkt fahren und die schöne Fjordlandschaft von oben bestaunen, allerdings konnte man zu diesem Aussichtspunkt nur wandern. Hier hat uns das Navi ein bisschen in die Irre geführt. Spannend war es trotzdem.

Die Fahrt ins Landesinnere der Halbinsel ist zugegebenermaßen eine etwas holprige Angelegenheit, da die Straßenzustände dort (noch) nicht so optimal sind. Dies könnte sich in Zukunft jedoch ändern. Unzählige Baustellen und aufgerissene Straßen sorgten für etwas langsameres Vorankommen aber vermutlich dauerhaft für verbesserte Straßenverhältnisse. Sofern man sich nicht unbedingt ins Hinterland begibt, sind die Straßenzustände aber wunderbar.

Bucht von Kotor Montenegro
Bucht von Kotor

Das kleine Örtchen Rose

Auf unserer Fahrt über die Lustica Halbinsel sind wir schließlich bis zu dem kleinen urigen Fischerdörfchen Rose gekommen. Wir wären hier gerne noch weiter entlang getuckert. Da wir aber noch bis nach Budva weiterfahren wollten, haben wir auf die Weiterfahrt auf der Küstenstraße und den Hafen von Tivat verzichtet und sind von Rose aus auf direktem Wege nach Budva gefahren.

Rose Montenegro Lustica
Rose

Weiter gehts nach Budva

Budva ist, ähnlich wie Kotor, ein gemütliches kleines Städtchen am Meer. Das historische Zentrum zählt zu den schönsten Altstädten von Montenegro. Ansonsten ist Budva aufgrund seiner schönen Strände auch ein beliebter Badeort. Wie auch in Kotor gibt es unzählige gemütliche Gassen mit kleinen Geschäften und Cafés, die man erkunden kann. Von der Zitadelle aus (Eintritt 3 Euro) hat man einen schönen Überblick über die Stadt und die Bucht. Nachdem wir noch ein bisschen durch Budva gebummelt sind, haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach Kotor gemacht. Fährt man auf direktem Weg von Budva nach Kotor braucht man mit dem Auto ca. eine halbe Stunde.

Zitadelle Budva Montenegro Aussicht
Ausblick von der Zitadelle über die Dächer von Budva
Strand Budva Montenegro
Am Strand von Budva

Am letzten Tag erkunden wir Kotor

An unserem letzten Tag in Kotor meinte es das Wetter zum Glück gut mit uns. Schließlich wollten wir noch ein bißchen durch die Altstadt laufen und die Stufen zur Festung Sveti Ivan erklimmen, um den fantastischen Ausblick auf die Altstadt und die Bucht von Kotor zu genießen.
Um zur Festung Sveti Ivan zu kommen bzw. zum Beginn der Stufen, die nach oben führen, folgt man auf dem Weg durch die Altstadt am besten den kleinen Gassen, bis man am nordwestlichen Ende der Altstadt angelangt ist. Man kommt dann durch ein kleines Tor und dahinter beginnt auch schon der Aufstieg zur Festung. Und was soll ich sagen, ich fand es absolut spektakulär, auch wenn wir es aus Zeitgründen nicht bis ganz nach oben geschafft haben. Aber dennoch würde ich euch den Aufstieg unbedingt empfehlen. Allerdings wurde bereits unten ein Eintritt von 8,00 € kassiert, unabhängig davon ob man überhaupt bis zur Festung gehen wollte oder nicht. Aber egal, es hat sich trotzdem sehr gelohnt. Da die Stufen teilweise ziemlich uneben und unregelmäßig sind, würde ich dir auf jeden Fall feste Schuhe empfehlen. Und: je früher du unterwegs bist, desto besser, denn dann ist der Weg noch schön schattig.

Zurück nach Dubrovnik

Nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen haben, ging es für uns auch schon wieder zurück in Richtung Dubrovnik. Die Zeit war natürlich viel zu kurz, aber wir kommen auf jeden Fall wieder, denn Montenegro hat noch so viel mehr schöne Orte zu bieten. Ich würde das Land auch sehr gerne mal mit einem Camper bereisen und noch mehr in die Natur eintauchen. Aber für einen kurzen und tollen Eindruck hat unser Aufenthalt definitiv ausgereicht.

Bucht von Kotor Montenegro
Freude bei der schönen Aussicht
Aussicht Kotor Altstadt Hafen Montenegro
Aussicht nach einigen Stufen auf dem Weg zur Festung
Aussicht auf dem Weg zur Festung Sveti Ivan Kotor Montenegro
Aussicht auf dem Weg zur Festung Sveti Ivan

Montenegro – Sehenswertes in Kürze

Kotor

Die kleine gemütliche Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen und den vielen Restaurants und Cafés solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Am besten lässt man sich einfach ein bißchen treiben.

Festung Sveti Ivan

die Ausblicke auf die Altstadt, den Hafen und die Bucht von Kotor sind spektakulär schön. Wir hatten Glück und es war gerade kein Kreuzfahrtschiff vor Ort, andernfalls wäre es sicher sehr viel voller gewesen. Dann gilt: so früh wie möglich starten, wenn noch nicht so viel los ist.

Bucht von Kotor/Gosapa od Skrpjela

Auf dem Weg von Dubrovnik nach Kotor sind wir die Küstenstraße entlang gefahren. Unbedingt empfehlenswert ist ein Halt in Perast bzw. ein Besuch der vor Perast liegenden Insel St. Marien (Gospa od Škrpjela). Wir wollten uns eigentlich Perast anschauen, wurden dann aber von einem freundlichen Einheimischen angesprochen und haben spontan die Bootsfahrt auf die Insel Gospa od Skrpjela gemacht (Preis pro Person 5 Euro).

Budva

Ein weiteres gemütliches kleines Städtchen mit einer sehr schönen Altstadt, das aufgrund seiner schönen Strände ein beliebter Badeort in Montenegro ist. Wenn man die Küste noch weiter in Richtung Süden fährt, kommen noch mehrere kleine Orte, die ich mir beim nächsten Besuch gerne auch noch anschauen möchte. Auch zum Baden bietet sich ein Aufenthalt in Budva sehr gut an.

Halbinsel Lustica

Hier könnt ihr wunderbar die Küstenstraße entlang fahren, die tolle Aussicht genießen und wenn ihr wollt, einen Abstecher ins Inland machen um noch ein Stück ursprünglicheres Montenegro zu erleben.

Lovcen Nationalpark

Hier wäre ich total gerne noch hingefahren, da der Nationalpark von Kotor aus nicht weit entfernt ist. Allerdings haben wir das in der Kürze der Zeit leider nicht mehr geschafft.

Stadtmauer Kotor Montenegro
Die Stadtmauer von Kotor

Kostenübersicht Dubrovnik und Montenegro

Flug über Lufthansa (inkl. 50 Euro für Gepäck): 234,00 Euro pro Person
Unterkünfte Dubrovnik: Blue Star Apartments 72,46 Euro (2 Nächte) und Paradis Apartments (im Ort Stikovica) 65 Euro (1 Nacht)
Unterkunft in Kotor (Montenegro): Castello Apartments 88,45 Euro (für 2 Nächte)
Mietwagen inklusive aller Versicherungen 99,00 Euro zzgl. 26 Euro für den Grenzübertritt nach Montenegro (online gebucht über den ADAC)

Die Kosten vor Ort für Essen und Getränke waren insbesondere in Dubrovnik auf relativ hohem Niveau. In Montenegro empfand ich speziell Kaffee als vergleichsweise günstig. Aufgrund des doch recht kurzen Aufenthalts ist ein Gesamturteil aber eher schwierig. Das liefere ich euch dann nach dem nächsten Besuch nach 😉

Hier noch ein paar Bilder von unserer Unterkunft in Kotor:

 

Fazit zu unserem Kurztrip nach Montenegro

Unser Kurztrip nach Dubrovnik und Montenegro war eine gelungene Kombination aus Städteurlaub, Natur und Meer. Oft sind Städtereisen ja doch recht anstrengend, weil man den ganzen Tag auf den Beinen ist. Wir waren zwar auch viel unterwegs, aber sowohl durch den Auflug nach Lokrum in die Natur und auch durch den Badetag zum Schluss ist die Erholung nicht zu kurz gekommen. Natürlich war die Zeit wieder mal viel zu kurz und sowohl in Kroatien als auch in Montenegro gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

Die Variante mit dem Mietwagen war super, weil man so schön flexibel ist. Wer nicht mit dem Auto fahren möchte, kann aber auch mit dem Bus von Dubrovnik nach Kotor fahren.

Kleiner Tipp zum Schluss

In Dubrovnik sind Parkplätze absolute Mangelware. Unsere erste Unterkunft lag ja etwas abseits vom Zentrum, daher konnten wir unser Auto dort gut stehen lassen. In der Nähe der Altstadt ist es aber nahezu unmöglich, sein Auto irgendwo abzustellen. Eine gute Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, wäre, das Auto nicht gleich am Flughafen zu übernehmen, sondern direkt in der Stadt, wenn man Dubrovnik anschließend verlassen wird

Rose Halbinsel Lustica Montenegro
Das Fischerdorf Rose auf der Halbinsel Lustica

Noch was Wissenswertes:

Strom: Sowohl in Kroatien wie auch in Montenegro brauchst du keinen Adapter. Die Steckdosen dort passen für unsere Stecker.

Währung: In Kroatien ist die Währung Kuna, man kann aber oft auch mit Karte oder mit Euro bezahlen. In Montenegro kannst du mit Euro bezahlen.

 

Warst du schon mal in Montenegro? Wo hat es dir am besten gefallen? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar wenn du magst.

 

 

7 Gedanken zu „Montenegro Reisebericht, Kostenübersicht und Fazit“

  1. Hi Kerstin,
    mir gefällen Kotor und Budva inzwischen mehr als Dubrovnik… es ist einfach entspannter und nicht ganz soviel los. In Dubrovnik habe ich damals eine Kanutour auf das Meer zu mehreren kleinen Inseln gemacht. Das war richtig genial und kann ich absolut weiterempfehlen.

    Lg Jan

    1. Hallo Jan,

      das kann ich gut nachvollziehen. Montenegro ist wirklich noch nicht ganz so überlaufen. Dennoch fand ich Dubrovnik wirklich sehenswert. Das mit der Kanutour klingt auch richtig gut!
      Kroatien ist generell immer wieder schön! Ich liebe das klar Wasser dort!

      Ganz liebe Grüße
      Kerstin

  2. Hallo Kerstin,
    Ich werde im Juni das erste Mal nach Montenegro fliegen und in Petrovac Urlaub machen. Dein Beitrag und insbesondere die Bilder haben meine Vorfreude noch mehr gesteigert 🙂

    Viele Grüße
    Lara

    1. Liebe Lara,

      das freut mich total! Wie lange wirst du denn bleiben? Ich wünsche dir auf jeden Fall ne tolle Zeit! Es wird dir bestimmt gefallen, Montenegro ist so schön.

      Ganz liebe Grüße
      Kerstin

    1. Liebe Katharina,
      oh ja die Kombination ist echt toll und wenn dann auch noch ein Meer in der Nähe ist, umso besser.
      Vielen Dank für deine lieben Worte!

      Liebe Grüße
      Kerstin

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