Reine Sakrisoy Lofoten
Norwegen

Reine – Lofoten Hotspot zwischen Traumkulisse & Touristenandrang

Zuletzt aktualisiert am 26. Juli 2026

Kaum ein Ort auf der norwegischen Inselgruppe Lofoten ist so bekannt und gut besucht wie Reine. Die hübchen roten Fischerhütten vor der beeindruckenden Bergkulisse gehören in Norwegen nicht ohne Grund zu den meist fotografierten Motiven überhaupt.

Kein Wunder also, dass das kleine Fischerdorf so viele Reisende aus nah und fern in seinen Bann zieht.

Auch ich bin sehr gespannt, ob sich der Besuch in Reine lohnt oder ob ich lieber schnell wieder die Flucht ergreife.

Doch schon bei der Ankunft ist mir klar, warum dieser Ort so viele Menschen begeistert. Das Zusammenspiel aus steil aufragenden Bergen, glasklarem, türkisem Wasser und den typisch norwegischen Fischerhäuschen ist absolut umwerfend.

Die Kulisse wirft fast, als wäre sie einem Bilderbuch entsprungen.

Das Fischerdorf Reine auf der Inselgruppe Lofoten

Nicht zuletzt durch die Sozialen Medien haben sich die Lofoten in den letzten Jahren in einen absoluten Touristen-Hotspot verwandelt. Und das merkt man sogar in der Vorsaison im Mai: Wohnmobile, Reisebusse und zahlreiche Besucher prägen das Ortsbild. Ich möchte gar nicht wissen, wie voll es hier zur Hauptreisezeit wird.

Bleibt also die Frage: Lohnt sich ein Besuch in Reine dennoch? Oder sollte man die Gegend mittlerweile lieber meiden?

Genau dieser Frage gehe ich in diesem Beitrag auf den Grund und teile meine persönlichen Eindrücke und Tipps mit dir.

Hinweis
Dieser Beitrag enthält Affiliatelinks (*). Wenn du über diese Links etwas kaufst oder buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich öndert sich nichts.

Warum Reine auf den Lofoten so begehrt ist

Reine liegt im Süden der Lofoten-Inselgruppe und zählt nicht zuletzt aufgrund des Hypes in den Sozialen Medien zu den bekanntesten Orten in Norwegen.

Die typischen roten Häuschen (in Norwegen werden sie Rorbuer genannt), die sich entlang des Hafens aneinanderreihen und dazu die steil aufragenden Berge im Hintergrund machen das Fischerdorf zu einem der meistfotografierten Motive des Landes.

Kein Wunder also, dass Reine für viele Reisende ein fester Bestandteil – wenn nicht sogar DAS Highlight – ihrer Norwegen Reise ist.

Mein persönlicher Eindruck von Reine

Schon bei meiner Ankunft in Reine hat mich die Kulisse absolut beeindruckt.

Trotz vieler Social Media Einblicke und Fotos, die ich im Vorfeld gesehen habe, ist es doch jedes Mal etwas besonderes, wenn man dann selbst an so einem Sehnsuchtsort steht.

Zumal sich nach Tagen voller Wind und Regen hier endlich auch die Sonne mal wieder blicken lässt.

Gleichzeitig weiß ich schon vor meinem Erreichen des Ortes, dass ich mit dieser Begeisterung nicht allein bin. Obwohl ich mich mit meiner Reisezeit Ende Mai noch in der Vorsaison befinde, ist hier für mein Empfinden schon ganz schön viel los. Vor allem rund um die doch sehr übersichtlichen Parkbuchten entlang der E10 herrscht bereits jetzt reger Betrieb.

Überhaupt bin ich überrascht, was hier die Parkplatz Situation betrifft. Dass es keine riesigen Parkflächen wie in den USA hier gibt, ist klar. Dass es an den Ausgangspunkten zu Wanderungen aber oft nur Parkmöglichkeiten für ein paar wenige Fahrzeuge gibt, das hatte ich so ehrlich gesagt nicht auf dem Schirm.

Aber unabhängig davon strotzt Reine vor Charme und ist völlig zurecht ein Ort, den man einfach mal mit den eigenen Augen gesehen haben möchte.

Reine Lofoten Kirche Fischerhäuser
Ausblick auf Reine. Im Vordergrund die typischen norwischen Fischerhütten


Empfehlenswerte Reiseführer und Karten für deine Norwegen Reise:
(Ich hatte alle drei mit an Bord)

MARCO POLO Camper Guide Nordnorwegen: Lofoten & Nordkap: Insider-Tipps für deine Wohnmobil-Touren
Reisehandbuch Nordnorwegen: Geheimtipps von Freunden
freytag & berndt Straßenkarte Norwegen Nord, Tromsø - Bodø - Narvik 1:400.000: mit Autofähren
MARCO POLO Camper Guide Nordnorwegen: Lofoten & Nordkap: Insider-Tipps für deine Wohnmobil-Touren
Reisehandbuch Nordnorwegen: Geheimtipps von Freunden
freytag & berndt Straßenkarte Norwegen Nord, Tromsø - Bodø - Narvik 1:400.000: mit Autofähren
19,95 EUR
24,00 EUR
12,90 EUR
Amazon Prime
Amazon Prime
Amazon Prime
MARCO POLO Camper Guide Nordnorwegen: Lofoten & Nordkap: Insider-Tipps für deine Wohnmobil-Touren
MARCO POLO Camper Guide Nordnorwegen: Lofoten & Nordkap: Insider-Tipps für deine Wohnmobil-Touren
19,95 EUR
Amazon Prime
Reisehandbuch Nordnorwegen: Geheimtipps von Freunden
Reisehandbuch Nordnorwegen: Geheimtipps von Freunden
24,00 EUR
Amazon Prime
freytag & berndt Straßenkarte Norwegen Nord, Tromsø - Bodø - Narvik 1:400.000: mit Autofähren
freytag & berndt Straßenkarte Norwegen Nord, Tromsø - Bodø - Narvik 1:400.000: mit Autofähren
12,90 EUR
Amazon Prime

Letzte Aktualisierung am 31.07.2026 / *Werbelink/Affiliate Link / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Das solltest du in Reine nicht verpassen

Am besten erkundest du Reine und Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Ich habe dazu meinen Camper auf meinem Übernachtungs-Stellplatz abgestellt und bin zu Fuß nach Reine gestartet. Das Ganze ist dann zwar ein Marsch von mehr als 10 Kilometern geworden, aber dafür habe ich mir einen sehr guten Eindruck verschaffen können.

Durch den Ortskern von Reine schlendern

Auch wenn Reine selbst nicht besonders groß ist, lohnt es sich, den Ort zu Fuß zu erkunden. Rund um den kleinen Hafen reihen sich die typischen roten Rorbuer aneinander, Fischerboote schaukeln im Wasser und hinter jeder Ecke eröffnet sich ein neuer Blick auf die beeindruckende Bergkulisse.

Nimm dir am besten etwas Zeit, um durch die kleinen Straßen zu schlendern und die besondere Atmosphäre auf dich wirken zu lassen. Gerade die Mischung aus traditionellem Fischerdorf und spektakulärer Natur macht für mich den Reiz von Reine aus.

Reine Ortskern
Im Zentrum von Reine

Reinebringen Wanderung – der berühmteste Aussichtspunkt der Lofoten

Hoch über Reine erhebt sich der Reinebringen, einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Lofoten.

Die „Wanderung“ führt dich über 1.978 steinerne Stufen (Sherpa-Treppe, etwa 450 Höhenmeter) hinauf und offenbart dir einen spektakulären Panoramablick über Reine, den Reinefjord und die umliegenden Berggipfel. Der Ausblick muss wie von einer anderen Welt sein.

So gerne ich den Reinebringen selbst erklommen hätte, ich habe es mir körperlich leider nicht zugetraut und daher schweren Herzens auf den Aufstieg verzichtet.

Wenn du jedoch trittsicher bist und eine gute Kondition mitbringst, dann lass dir die Aussicht vom Reinebringen nicht entgehen.

Informiere dich vor dem Aufstieg aber unbedingt über die aktuellen Bedingungen und das Wetter, denn gerade bei Nässe kann der Weg anspruchsvoll und gefährlich sein.

Von oben sicher spektakulär anzusehen

Nicht verpassen: Das berühmte gelbe Haus auf Sakrisøy

Nur wenige Minuten von Reine entfernt befindet sich auf der kleinen Insel Sakrisøy eines der bekanntesten Fotomotive der Lofoten: das leuchtend gelbe Haus.

Umgeben von den markanten Bergen und dem türkis schimmernden Fjord bildet es einen wunderschönen Kontrast zur rauen Landschaft.

Wenn du ohnehin in Reine unterwegs bist, lohnt sich ein kurzer Abstecher nach Sakrisøy auf jeden Fall – nicht nur für ein Erinnerungsfoto, sondern auch, um die besondere Atmosphäre des kleinen Fischerdorfes sowie die spektakulären Aussichten zu genießen.

Tolles Fotomotiv: Das gelbe Haus in Sakrisoy

Praktische Tipps für deinen Besuch in Reine

Für einen entspannten Besuch solltest du mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Wenn möglich, plane deinen Besuch früh morgens oder am Abend ein, denn dann ist meist etwas weniger los. Zudem ist das Licht dann besonders gut zum Fotografieren.

Wer den Ort noch intensiver erleben möchte, der sollte auf jeden Fall eine Übernachtung in Reine oder der näheren Umgebung einplanen.

Parken in Reine

Da Reine zu den beliebtesten Orten auf den Lofoten zählt, können die Parkplätze (insbesondere die kostenfreien) schnell belegt sein. Rund um den Ortskern stehen außerdem kostenpflichtige Parkplätze (Achtung, ganz schön teuer!) zur Verfügung, von denen aus du das Fischerdorf bequem zu Fuß erkunden kannst.

Plane daher am besten etwas Zeit für die Parkplatzsuche ein und komme möglichst früh am Morgen oder später am Abend, wenn etwas weniger Betrieb herrscht.

Wenn du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, empfiehlt es sich, erstmal einen Stellplatz zu beziehen und dann zu Fuß oder mit dem Rad die Gegend zu erkunden.

Hier ist es sogar Ende Mai schon sehr voll


Was auf meinen Reisen nie fehlen darf

Auf meinen Reisen begleiten mich einige Produkte schon seit vielen Jahren. Sie haben sich im Alltag, beim Camping und auf zahlreichen Spaziergängen bewährt – deshalb empfehle ich sie auch hier mit gutem Gewissen weiter.

Mein Lieblingsschuh auf Reisen: Giesswein Merino Runner

Leicht, bequem und vielseitig – perfekt für unterwegs!

Mein treuer Begleiter im Alltag und auf Reisen – und ich möchte ihn nicht mehr missen!


Übernachten in Reine

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze rund um Reine

Direkt in Reine gibt es nur wenige Möglichkeiten, mit dem Wohnmobil zu übernachten.

Ich selbst habe mich für den Seaside Caravan Parking auf Sakrisøy entschieden – nur wenige Minuten von Reine entfernt. Der moderne Wohnmobilstellplatz liegt direkt am Wasser und bietet einen traumhaften Blick auf die umliegenden Berge. Und das tollste: man konnte direkt vom Platz aus sogar Orcas beobachten.

Für mich ist es zudem der ideale Ausgangspunkt, um Reine und die Umgebung in aller Ruhe zu erkunden. Der Stellplatz verfügt unter anderem über Stromanschlüsse sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten und ist damit eine komfortable Wahl für alle, die die Lofoten mit dem Wohnmobil bereisen.

Wenn du lieber auf einem klassischen Campingplatz übernachtest, findest du in der näheren Umgebung ebenfalls einige Möglichkeiten. Besonders beliebt ist Moskenes Camping, nur wenige Fahrminuten von Reine entfernt befindet und die perfekte Wahl ist, wenn du spät abends oder früh morgens die Fähre nehmen möchtest.

Der Stellplatz Seaside Caravan Parking in Sakrisoy

Übernachten in einer traditionellen Rorbu

Wenn du das besondere Flair der Lofoten erleben möchtest, kann ich dir eine Übernachtung in einer der typischen Rorbuer nur empfehlen.

Die ehemaligen Fischerhütten prägen das Ortsbild von Reine und wurden vielerorts zu gemütlichen Ferienunterkünften umgebaut. Mit ihrer roten Holzfassade, dem Blick auf den Fjord und die umliegenden Bergen bieten sie ein einzigartiges Norwegen-Erlebnis. Das ich – by the way – auch unbedingt mal ausprobieren möchte.

Eine der bekanntesten Adressen ist Reine Rorbuer*. Die liebevoll restaurierten Fischerhütten liegen direkt am Wasser und verbinden den traditionellen Charme der Lofoten mit modernem Komfort.

Ebenfalls sehr beliebt sind die Sakrisøy Rorbuer* auf der benachbarten Insel Sakrisøy. Wer von einer Übernachtung in einer authentischen Rorbu träumt, findet hier eine der schönsten Unterkünfte der Region.

Die typisch norwegischen Fischerhütten (Rorbuer)

Lohnt sich Reine auf den Lofoten trotz Touristenmassen?

Meiner Meinung nach: ganz klar JA. Reine gehört zwar längst nicht mehr zu den Geheimtipps auf den Lofoten, doch die einzigartige Landschaft macht den Ort trotzdem zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Wer mit der Erwartung anreist, Ruhe und Einsamkeit zu finden, der wird vermutlich enttäuscht. Wer sich jedoch Zeit nimmt und wenn möglich in der Nebensaison reist, der wird wie ich schnell verstehen, warum Reine so eine Anziehungskraft hat und die Zeit dort sicherlich genießen.

Noch mehr Inspiration für deine Norwegenreise

Du planst eine Reise nach Norwegen? In diesen Beiträgen findest du weitere persönliche Tipps, besondere Naturerlebnisse und praktische Informationen für deine Reiseplanung.

Papageientaucher auf Runde

Erlebe die niedlichen Seevögel aus nächster Nähe

Andøya entdecken

Traumstrände, Wale und spektakuläre Küsten

Roadtrip durch Südnorwegen

Tipps für zwei Wochen Camper Roadtrip

Für mehr Einblicke folge mir gerne auch auf dem Bitte Richtung Meer Instagram Kanal!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert